Musik bestimmt unsere Stimmung, Stimmung bestimmt unsere Musik

Musik bereichert das Leben von Menschen. Besonders gefühlsbetonte Menschen leben in einer Wechselbeziehung zur Musik. Ihre Stimmung lässt sich durch die Musik nachvollziehen, die sie hören oder selbst machen. Natürlich sollte man den Menschen auch kennen, um diese Art des Ausdrucks richtig zu deuten. Denn wer melancholische Musik hört, ist noch lange nicht traurig. Sie kann wunderbar dazu dienen, einfach zu entspannen. Wer aggressiven Heavy-Metal-Sound braucht, muss demzufolge auch nicht schlecht gelaunt sein. Es ist vielleicht einfach seine Musik zum Wohlfühlen.
In der anderen Richtung gilt das genauso. Menschen, die für sich selbst musizieren, können ihre Seele sprechen lassen. Man kann durch Musik auch bewusst einer anderen Person etwas mitteilen. Meist wird es genutzt, um jemandem Gefühle der Zuneigung mitzuteilen.
Musizieren kann auch ein Ventil sein. Wenn Frust oder Wut sich einen Weg nach außen suchen, ist Musik einer der besten Wege dafür. Am Schlagzeug, an der Gitarre oder am Klavier kann man sich genauso verausgaben wie beim Sport. Danach sieht man meist wieder klarer – das äußert sich dann vielleicht durch das Spielen von etwas ruhigeren Tönen.
In ähnlicher Weise funktioniert Musik auch als Therapie. Sie kann beruhigen; durch ein Instrument können Türen in den Geist eines Menschen geöffnet werden und ihn zugänglich für seine Umwelt machen. Man kann sich mit Musik aber auch kollektiv in bestimmte Stimmungen versetzen. Das trifft auf das Bierzelt ebenso zu, wie auf die Spiritualität, mit der sich Voodoo-Anhänger in Trance tanzen. Musik gehört zum menschlichen Dasein einfach dazu. Selbst der unmusikalischte Mensch summt und trommelt ein Liedchen, wenn es ihm grad gut geht.

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